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Nicole Gruschinski

Gladbecker Delegation besucht englische Partnerstadt Enfield

Delegation in Enfield.
Erster Beigeordneter und Stadtbaurat Dr. Volker Kreuzer, Bürgermeisterin Bettina Weist, Emma Supple, Bürgermeisterin von Enfield, und Christiane Schmidt, Amtsleiterin Kommunikation und Stadtmarketing (von links). Foto: Stadt Gladbeck

Drei Tage im Zeichen der Städtepartnerschaft hat eine Gladbecker Delegation um Bürgermeisterin Bettina Weist die englische Partnerstadt Enfield besucht.

Bürgermeisterin Bettina Weist hat gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten und Stadtbaurat Dr. Volker Kreuzer sowie Christiane Schmidt, Amtsleiterin für Kommunikation und Stadtmarketing, zu dem auch die Städtepartnerschaften gehören, die englische Partnerstadt Enfield besucht.

Auf Einladung von Bürgermeisterin Emma Supple standen der Austausch über kommunale Themen, Einblicke in die Stadtentwicklung und die weitere Zusammenarbeit zwischen beiden Städten auf dem Programm.

Während des dreitägigen Besuchs nutzte die Delegation die Gelegenheit, sich intensiv mit den Gastgeberinnen und Gastgebern auszutauschen und verschiedene Einrichtungen und Projekte kennenzulernen.

Ein Schwerpunkt lag auf der Stadtentwicklung: Bei einem Besuch des Projekts Meridian Water informierte sich die Delegation über die Entwicklung des neuen Stadtquartiers. Außerdem führte die Enfield Society, vergleichbar mit dem Gladbecker Verein für Orts- und Heimatkunde, die Delegation durch die Enfielder Altstadt.

Auch der Ellenborough Table Tennis Club wurde besucht. Der Tischtennisclub steht beispielhaft für die lange sportliche Verbindung zwischen Gladbeck und Enfield.

Wurzeln der Städtepartnerschaft reichen bis ins Jahr 1955 zurück

Beide Städte wollen ihre Zusammenarbeit künftig weiter vertiefen. Besonders der Jugendaustausch soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Ziel ist es, jungen Menschen aus Gladbeck und Enfield Begegnungen zu ermöglichen, neue Perspektiven zu eröffnen und die Freundschaft zwischen den Städten auch für kommende Generationen lebendig zu halten.

Die Wurzeln der Städtepartnerschaft reichen bis ins Jahr 1955 zurück. Damals organisierte Leonard „Pip“ Fortune, Vorsitzender der All Nations Sports and Cultural Association (ANSCA), einen Jugendsportleraustausch und lud rund 100 Gladbecker Sportler nach Enfield ein.

Nur zehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren solche Begegnungen ein wichtiger Schritt zur Verständigung zwischen Deutschen und Engländern. Aus den sportlichen Kontakten entwickelte sich eine dauerhafte Verbindung: Am 4. Mai 1970 wurde die Städtepartnerschaft zwischen Gladbeck und Enfield offiziell besiegelt.

Quelle: Stadt Gladbeck

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