zum Hauptinhalt springen

Nicole Gruschinski

Sicherheit und Ordnung

Sicherheit und Ordnung
Polizei NRW

KOD zieht positive Bilanz – neuer „Panzerblitzer“ soll Verkehrssicherheit erhöhen

Die personelle Aufstockung des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) um zwei Mitarbeiter hat einen positiven Effekt auf die Sicherheitslage in Gladbeck. Durch die verstärkte Präsenz können mehr Kontrollen erfolgen und Vergehen geahndet werden.

Das verdeutlicht die jetzt im Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Feuerwehr vorgelegte Bilanz 2023. Das politische Gremium hat zudem die Anmietung eines „Panzerblitzers“ zur Geschwindigkeitsüberwachung beschlossen, um Übertretungen künftig stärker zu ahnden und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

Aufstockung zwingend notwendig

Der KOD besteht derzeit aus zwölf Mitarbeiter, aufgeteilt in sechs Teams und einer Sachgebietsleitung. Bis 2025 soll eine Aufstockung auf 16 Mitarbeiter erfolgen. Dies wird als zwingend notwendig erachtet, da die Anrufe über die Hotline und die Online-Meldungen zunehmen, aber auch die Präsenzzeiten in Problembereichen wie Parks und Spielplätzen, der Innenstadt oder an Problemimmobilien und zunehmend auch im Umfeld weiterführender Schulen ausgeweitet wurden. „Um den Dienst an sieben Tagen in der Woche sicherzustellen, ist die Personaldecke trotz der erfolgten Aufstockung für die Vielfalt aller zu erledigenden Aufgaben immer noch sehr knapp bemessen“, so Gregor Wirgs, Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung.

Von Mai bis September wurden durch den personell verstärkten KOD im ruhenden Verkehr 1.827 Verwarnungen ausgesprochen (1.341 Vorjahr). Dies entspricht einer Einnahmensteigerung von ca. 12.000 Euro. Die Präsenz in der Innenstadt konnte ebenfalls erhöht werden, sodass im Jahr 2023 bisher 325 Verwarnungen mit einem Gesamtbetrag von 8.675 Euro vereinnahmt wurden. Im Jahr 2022 waren lediglich 125 Verwarnungen mit einem Gesamtbetrag von 4.363,50 Euro zu verzeichnen. „Die umfassendere Präsenz im Stadtgebiet ermöglicht eine zeitnahe Reaktion auf verschiedene Anforderungen und die rechtzeitige Erfüllung von Aufgaben. Wir erhalten viele positive Rückmeldungen, dass dies zu einem stärkeren Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung beiträgt“, so Gregor Wirgs. Die Anzahl der Schulwegkontrollen („Elterntaxis“) konnte so ebenfalls gesteigert werden. Von Mai bis November 2023 erfolgten 103 Kontrollen (meist Grundschulen). 274 Verwarnungen wurden ausgesprochen (Vorjahr 82 Kontrollen und 211 Verwarnungen).

Sicherheitsgefühl verstärkt

Auch im fließenden Verkehr soll eine weitere Maßnahme zu mehr Sicherheit führen: Der Rat der Stadt Gladbeck hatte auf Antrag der SPD-Fraktion die Verwaltung im Zuge der Haushaltsberatungen für das Jahr 2023 mit der Prüfung beauftragt, ob die Anschaffung einer semistationären Geschwindigkeitsmessanlage (sog. „Panzerblitzer“) realisiert werden kann. Das Ergebnis: Die Verwaltung sprach die Empfehlung aus, zunächst einen „Panzerblitzer“ für 24 Monate anzumieten. Dieser folgte der Ausschauss. Nach einem Jahr will die Stadt eine Zwischenbilanz ziehen, um die Anlage gegebenenfalls zu kaufen. Erwartet wird vom Einsatz der mobilen Messanlage, dass die Einnahmen die Kosten übersteigen. Bei geschätzten 1.000 Fällen pro Monat könnten im Jahr bis zu 450.000 Euro eingenommen werden. Bei einer Mietvariante (inkl. Personaleinsatz, Auswertung, Reparaturen) entstehen Kosten in Höhe von ca. 228.000 Euro jährlich, beim Kauf kostet die Anlage 446.000 Euro mit jährlichen Folgekosten von etwa 154.500 Euro. Erfahrungen aus umliegenden Städten (z.B. Herten) zeigen, dass wechselnde Einsatzstandorte eines „Panzerblitzers“ Verkehrsteilnehmer stärker sensibilisieren, die Geschwindigkeit einzuhalten.

Quelle: Stadt Gladbeck

Sie möchten eine Anzeige auf Lebensart Gladbeck schalten oder einen PR-Artikel veröffentlichen? Dann nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir melden uns bei Ihnen!

Zurück zur Newsübersicht

Weitere Nachrichten

Nicole Gruschinski

Feuerwehr Gladbeck testet neue Einsatztechnik

Die Feuerwehr Gladbeck setzt auf moderne Technik, um Einsatzstellen künftig noch schneller und umfassender beurteilen zu können. Dafür testet die Feuerwehr aktuell eine automatisierte Drohne zur …
Thorsten Koryttko, Leiter der Feuerwehr Gladbeck, mit der Einsatzdrohne. Sie ist als Drohne der Feuerwehr gut zu erkennen.
Fotos: Stadt Gladbeck

Nicole Gruschinski

Abschied vom Kaiser, Vorfreude auf den neuen König

Freizeit Die Rentforter Schützen des Schützenvereins Rentfort 1898 e.V. feiern in diesem Jahr wieder ihr Schützenfest auf der Festwiese an der Johowstraße. Als letztes Gladbecker Schützenfest der Saison soll …
Spannende Frage: wer folgt Christoph I. (Mitte) auf den Schützenthron?
Fotos: Nicole Gruschinski

Nicole Gruschinski

Zirkusluft und Sommerspaß

Familien Manege frei hieß es am Kotten Nie: 51 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren stürmten die Manege und präsentierten vor über 100 Besuchern ihre eigene große Zirkusshow, der strahlende Höhepunkt einer …
Foto: Stadt Gladbeck

Nicole Gruschinski

Vorplatz der Mathias-Jakobs-Stadthalle wird neugestaltet

Gesellschaft Die Stadt Gladbeck hat in dieser Woche mit der Neugestaltung des Vorplatzes der Mathias-Jakobs-Stadthalle begonnen. Die Arbeiten sind Teil des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt Gladbeck …
Der Vorplatz der Mathias-Jakobs-Stadthalle ist jetzt eine Baustelle.
Foto: Stadt Gladbeck

Nicole Gruschinski

Stadtbücherei Gladbeck macht 3D-Druck zugänglich

Freizeit Mit einem 3D-Drucker erweitert die Stadtbücherei Gladbeck ihr Angebot um eine moderne, kreative und alltagsnahe Technik. Nutzer können künftig eigene 3D-Modelle in der Bücherei drucken – von kleinen …
Ein 3D-Drucker erweitert das Angebot der Stadtbücherei.
Foto: Stadt Gladbeck

Nicole Gruschinski

Gemeinsame Innenstadtbegehung

Gesellschaft Wie steht es um die Gladbecker Innenstadt, welche Herausforderungen gibt es, und welche Lösungen lassen sich gemeinsam entwickeln? Schon mehrere Male war BürgermeisterinBettina Weist dazu gemeinsam …
Foto: Stadt Gladbeck

Nicole Gruschinski

Amtsübergabe im Lions Club

Gesellschaft Zum 1. Juli hat Marcus Steiner die Nachfolge von Rainer Knubben als Präsident des Lions Clubs Gladbeck angetreten. Der 51‑Jährige gehört seit 2021 dem Club an und übernimmt das Amt turnusgemäß für ein …
Symbolischen Übergabe der Gründungsurkunde. Marcus Steiner (rechts) gemeinsam mit seinem Vorgänger Rainer Knubben.
Foto: Lions Club