Feuerwehr Gladbeck testet neue Einsatztechnik
Um Ideen und Wünsche frühzeitig in die Planung einfließen zu lassen, hat Bürgermeisterin
Bettina Weist gemeinsam mit der Sportabteilung und dem Stadtsportverband Bürger,
Skater, Eltern und Sportbegeisterte zu einem Workshop eingeladen. Nach einem ersten
Austausch am Skaterpark wurden in der Jugendkunstschule zahlreiche Vorschläge
gesammelt. Ergänzend lieferte eine Online-Umfrage wertvolle Impulse. „Unser Skaterpark soll
mehr sein als eine reine Sportfläche – er soll ein Ort für alle werden, unabhängig von Alter
oder körperlichen Voraussetzungen. Mir liegt es am Herzen, dass wirklich jeder die
Möglichkeit hat, sich dort sportlich zu betätigen und Gemeinschaft zu erleben“, betont
Bürgermeisterin Bettina Weist.
Barrierefrei
Das Thema Inklusion hat für die Stadtverwaltung und die Bürgermeisterin einen hohen
Stellenwert. Neben der bestehenden Arbeitsgruppe Inklusion, die sich aktiv für
Barrierefreiheit einsetzt, ist ein Inklusionsfest in Planung, um das Thema weiter
voranzutreiben.
Besonders erfreut zeigte sich die Bürgermeisterin deshalb über die Teilnahme von
„Sit’n’Skate“, einem Verein, der sich für barrierefreies Skaten engagiert. „Es ist großartig, dass
Vertreter von ‚Sit’n’Skate‘ ihre wertvolle Erfahrung eingebracht haben. So können wir
die Bedürfnisse aller Sportler in die Planung einfließen lassen und sicherstellen, dass
wirklich alle den Skaterpark nutzen können“, so Bettina Weist. Die Mitglieder von „Sit’n’Skate“
schilderten die Herausforderungen, denen sich Rollstuhl-Skater in herkömmlichen
Skateparks stellen müssen. Ihre zentralen Anliegen sind niedrigere Rampen, besser
zugängliche Hindernisse und ein fester, nicht aufweichender Untergrund.
Anlage als Treffpunkt
Auch Michael Berger, in der Stadtverwaltung verantwortlich für den Bereich Sport, betont:
„Die vielen Ideen zeigen, wie wichtig der Skaterpark als Sport- und Begegnungsort für die
Menschen in Gladbeck ist. Wir wollen eine Anlage schaffen, die vielseitig nutzbar ist – sei es
für Skater, für andere Sportarten oder einfach als Treffpunkt.“
Neben der Barrierefreiheit wurden zahlreiche weitere Vorschläge eingebracht, die nun auf
ihre Machbarkeit geprüft werden. Eine Calisthenics-Anlage für Krafttraining, Parcours-Elemente für mehr Beweglichkeit und ein Fußballkäfig als Ergänzung zum bestehenden
Bolzplatz stehen auf der Wunschliste. Ein Rundfahrweg für Anfänger und Kinder soll ein geschütztes Umfeld bieten, um erste Erfahrungen auf dem Skateboard oder mit anderen Sportgeräten zu sammeln.
Beleuchtungskonzept
Um den Park auch als Treffpunkt für verschiedene Generationen attraktiver zu gestalten,
wurden mehr Sitzgelegenheiten, eine Picknickfläche und eine Liegewiese vorgeschlagen.
Zudem wurde der Wunsch nach einer barrierefreien Toilettenanlage geäußert. Damit der
Skaterpark sauber und sicher bleibt, sollen robuste Mülleimer aufgestellt und die gesamte
Anlage offener gestaltet werden, um Vandalismus und Verschmutzung vorzubeugen.
Auch zusätzliche Angebote wie ein Wasserspender, eine Repair-Box für kleine Reparaturen an
Skateboards sowie ein Materialcontainer mit Werkzeug und Erste-Hilfe-Ausstattung wurden
angeregt. Ein Beleuchtungskonzept soll zudem für mehr Sicherheit in den Abendstunden
sorgen.
Die Stadtverwaltung prüft nun, welche Vorschläge im Rahmen des Budgets umgesetzt
werden können, und wird dem Rat der Stadt eine erste Planung zur Entscheidung vorlegen.
Ziel ist es, den neuen Skaterpark bis 2026 fertigzustellen. Doch bevor die Bauarbeiten
beginnen, soll der alte Skaterpark noch einmal gebührend verabschiedet werden: Am 12.
September lädt die Stadt alle Jugendlichen zu einem großen Abschiedsfest mit Musik,
kreativen Aktionen, Sport und Verpflegung ein.