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Nicole Gruschinski

Familienfreundliche Kommune

Familienfreundliche Kommune
Staatssekretär Lorenz Bahr (3. v.r.) mit Sozialdezernent Ralph Kalveram (2. v.r.) und den städtischen Mitarbeitern (v.l.) Jennifer Herrmann, Bernd Nelskamp, Julia Winkel, Anja Venhoff und Nadine Müller. Foto: Stadt Gladbeck

Staatssekretär Lorenz Bahr besucht Gewinnerstadt Gladbeck - Für Sozialdezernent Ralph Kalveram und die zuständigen Mitarbeiter ist die Auszeichnung Lob und Ansporn zugleich

Um sich ein umfassendes Bild der Familienarbeit in Gladbeck zu machen, hat Lorenz Bahr, Staatssekretär im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und
Integration NRW, die Ruhrgebietsstadt im Nachgang der Auszeichnung als „Familienfreundliche Kommune“ am Donnerstag, 16. Januar, besucht. Sozialdezernent Ralph Kalveram führte Bahr durch die Immobilie an der Steinstraße 72 und zeigte ihm das dort ansässige Beratungsbüro der Stadt in der 9. Etage.

Das Beratungsbüro ist ein Angebot der Stadt Gladbeck seit September 2022. Im Büro sind verschiedene Träger (u.a. RE/init e. V., Rebeq GmbH, Caritasverband Gladbeck) sowie die Stadt Gladbeck tätig. Neben der klassischen Beratung und Formularhilfe organisiert das Büro Mitmach-Aktionen für die Hausgemeinschaft und die Nachbarschaft. „Die stetige Arbeit des Beratungsbüros soll dazu führen, dass Bewohner mehr Vertrauen in staatliches Handeln fassen“, erläutert Ralph Kalveram.

Anlaufstelle für junge Familien

Die zweite Station des Besuchs war das Gladbecker Familienbüro im Neuen Rathaus. Die
Anlaufstelle bietet jungen Familien eine erste Orientierung bei ihren Fragen rund um das
Leben mit Kindern. Ziel ist es, zuzuhören, zu beraten, Informationen zu übergeben und bei
Bedarf an zuständige Ansprechpartner weiter zu lotsen. Anregungen und Bedarfe von
Familien können so frühzeitig aufgenommen und bearbeitet werden.

Für Ralph Kalveram und die zuständigen Mitarbeiter ist die Auszeichnung Lob und
Ansporn zugleich, wie der Sozialdezernent betonte: „Der Preis zeigt uns, dass wir mit unseren
bisher getroffenen Maßnahmen gute Entscheidungen getroffen haben und dies auch auf
Landesebene gewürdigt wird. Wir wollen uns allerdings nicht auf den Lorbeeren ausruhen,
sondern werden weiter daran arbeiten, Gladbeck als familienfreundliche Kommune zu
stärken.“

Familienfreundliche Maßnahmen

Auch Staatssekretär Lorenz Bahr würdigte Gladbecks Engagement für die
Familienfreundlichkeit: „Bei der Familienfreundlichkeit ist Gladbeck ganz weit vorn – mit
zahlreichen Angeboten dazu. So gibt es schon seit 2007 alle fünf Jahre den sogenannten
Gladbecker Familienbericht, der erfasst, was sich die Menschen vor Ort wünschen und was sie
brauchen und so auch Politik und Verwaltung hilft, familienfreundliche Maßnahmen auf den
Weg zu bringen. Außerdem zeichnet die Stadt Gladbeck regelmäßig familienfreundliche
Arbeitgeber für ihren Einsatz für mehr Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus. Für dieses
Engagement und für das Zusammenleben prägende Initiativen ist Gladbeck als eine von sechs Kommunen mit dem nordrhein-westfälischen Landespreis ‚Familienkommune 2024‘
ausgezeichnet worden. Ich gratuliere dazu noch einmal ganz herzlich und freue mich, mir nun
auch vor Ort ein Bild von der Familienkommune Gladbeck zu machen.“


Die Stadt Gladbeck war im Dezember vom Ministerium als „Familienkommune 2024“
ausgezeichnet worden. In ihrer Begründung hob die Jury besonders die Gründung zahlreicher
Initiativen wie etwa das Gladbecker Bündnis für Familie – Erziehung, Bildung, Zukunft, die
Gladbecker Erklärung zum Zusammenleben in der Stadt und den Gladbecker Familienbericht
hervor. Der Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird wieder in die
Familienarbeit der Stadt investiert.

Familienkommune 2024

Gladbeck hat den Preis in der Kategorie „Mittelstädte zwischen 50.000 und 100.000.
Einwohnerinnen und Einwohnern“ gewonnen, neben Gladbeck sind noch weitere Kommunen
ausgezeichnet worden: die Stadt Hamm, die Stadt Brühl sowie der Kreis Düren mit seinen 15
kreisangehörigen Städten und die Gemeinden Windeck und Dörentrup. Insgesamt 34
nordrhein-westfälische Kommunen hatten sich beim Landespreis „Familienkommune 2024 –
Wir leben Vielfalt” beteiligt.

Quelle: Stadt Gladbeck

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