"Heimat shoppen" in Gladbeck und der Emscher-Lippe- Region
Gladbeck bietet eine Vielzahl großartiger Künstler. Sie unterscheiden sich stark in Stil, Material und Design. Die lokale Kunstszene reicht von Holzschnitzereien bis hin zur abstrakten Malerei und bietet viel zu entdecken. Am Samstag, 19. September, von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, 20. September, von 11 bis 18 Uhr öffnen die Ateliers, Werkstätten und Kunsträume in Gladbeck.
13 Orte öffnen im Stadtgebiet ihre Türen, um Einblicke in ihre kreative Arbeit zu gewähren. Traditionsgemäß beginnt sie am dritten Septemberwochenende. Die pinken Fahnen vor Ateliers, Werkstätten und Galerien laden zum Entdecken und Verweilen ein. Der Eintritt ist frei, und wie immer gilt: Jede und jeder ist eingeladen, auf kreative Entdeckertour zu gehen.
Der Holzschnitzer Ralf Augustin beteiligt sich auch dieses Jahr wieder mit seinen Lieblingsmotiven, den humorvollen und originellen „Pfundskerlen“. Man findet ihn in der Gartenstraße 5a in Butendorf. Die charmanten Pfundskerle gibt es in vielen Größen und Varianten, mittlerweile auch in Beton, wobei jedes Stück ein Unikat ist.
Manuel Krauß findet man in seinem ADM-Shop auf der Beethovenstraße 27 in Zweckel. „ADM“, steht für Aqua Design Manuel steht. Die Location verspricht eine Auszeit vom Alltag mit einer Auswahl an exotischen Wurzeln, Steinen und anderen Materialien für Aquaristik und Terraristik, die kunstvoll präsentiert werden.
Sabine Löbbecke stellt ihre Kunstwerke in ihrem Garten an der Allinghofstraße 48 in Gladbeck-Ost aus. Besucher können hier ihre Acrylgemälden, liebevoll gestalteten Grußkarten bis hin zu zauberhaft bemalten kleinen Holzhäusern bestaunen, von denen jedes ein Unikat ist. Diese Werke können natürlich auch direkt vor Ort erworben werden.
Auf der Schützenstraße 80 ist Franz-Josef Lamczak anzutreffen. In seiner wahrscheinlich farbigsten Garage präsentiert er seine 100 ungleichen Acrylgemälde. Die Garage stellt ein dreidimensionales Kunstwerk dar. Zudem hat er sein Eigenheim in eine Galerie umgestaltet.
Henry Trebstein, auch bekannt als ARTHURKOPF, verwendet ein besonderes Material für seine Kreationen: recycelte Fahrradschläuche. In seiner Werkstatt auf der Horster Straße 127 in Butendorf fertigt er daraus Taschen und Accessoires sowohl für Fahrräder als auch für Menschen.
Hermann J. Kassel arbeitet an der Schnittstelle von Objektkunst, Installation und experimenteller Gestaltung. Zu seinem vielseitigen Werk gehören Polymobile, Erd- und Baum-Arbeiten, Leinwand-Korrosionen, Bildobjekte und Mixed-Media-Installationen. Seine Werke präsentiert er im Kunstraum Alte Spedition in Butendorf.
Ernst Heye gestaltet außergewöhnliche Kupferdraht-Objekte, die durch Kreativität, Leichtigkeit und technische Raffinesse beeindrucken. Seine filigranen Geflechte, Kugelbahnen und kinetischen Arbeiten entstehen ohne feste Vorplanung und entwickeln sich im Prozess.
Die Hausherrin Susanne A. Schalz präsentiert ebenfalls ihre Arbeiten. Mit ihren farbenfrohen Fördertürmen „Alwinchen“ demonstriert sie, dass das Ruhrgebiet weit mehr als nur grau ist – es ist ein „Pott in Farbe“. Mit intensiver Farbigkeit verwandelt sie ihre Umgebung in lebendige, energiegeladene Bildwelten
Sandra Sump experimentiert in ihrem Atelier experimentiert mit unterschiedlichen Materialien und Werkzeugen. Vorwiegend arbeitet sie mit Acrylfarben und nutzt neben Pinseln und Spachteln auch ungewöhnliche Werkzeuge wie Kreditkarten, um besondere Strukturen und Effekte entstehen zu lassen.
Katja Krischel arbeitet schwerpunktmäßig mit Collagen. In ihren Werken verbindet sie unterschiedliche Materialien, Bildfragmente und Strukturen zu neuen visuellen Erzählungen. Durch das Zusammenspiel von Zufall und bewusster Komposition entstehen vielschichtige Arbeiten, die offen für individuelle Interpretationen sind.
Tanja Wölfl widmet sich der Malerei auf Leinwand und arbeitet mit Acryl‑ sowie Ölfarben. Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens stehen großformatige Werke, die durch intensive Farben, kraftvolle Linien und eine ausdrucksstarke Bildsprache auffallen.
Doris Gunselmann arbeitet vor allem in Öl. Ihre Bilder leben von klarer, reduzierter Struktur und einem feinen Gespür für Farbe, Licht und Atmosphäre. Durch das Zusammenspiel von Formen und Oberflächen arbeitet sie das Wesentliche heraus und stellt sich mit offenen Motiven immer neuen künstlerischen Herausforderungen.
Oleksandr Akatov ist ein international gefragter Fotograf, dessen Arbeiten u. a. in Vogue und Elle erschienen sind. Seine bisherigen Ausstellungen standen unter den Titeln „Flucht“ sowie „Krieg und Frieden“ und spiegeln persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Entwicklungen wider.
Joachim Stübben ist Fotograf und widmet sich mit großer Leidenschaft der künstlerischen Fotografie. Seine Arbeiten entstehen aus einem aufmerksamen Blick für Menschen, Orte und Situationen, deren Atmosphäre er mit der Kamera sensibel einfängt. Ein besonderer Schwerpunkt seiner fotografischen Arbeit sind Eindrücke von Reisen in die Ukraine und nach Rumänien.
Jessie Feuersenger ist freischaffende Künstlerin und Kunstdozentin. Ihre abstrakte Acrylmalerei verbindet expressive Dynamik mit intensiven Farbwelten. In ihrer abstrakten Malerei verbindet sie expressive Dynamik mit intensiven Farbwelten.
Stefanie Morgenthal ist abstrakte Künstlerin und setzt durch den gezielten Einsatz von Neonfarben und außergewöhnlichen Strukturen kraftvolle visuelle Akzente. Ihre Werke zeichnen sich durch eine markante Haptik aus, die durch experimentelle Schichtungen und reliefartige Oberflächen entsteht
Tanja Reuer widmet sich der zeitgenössischen, urbanen Porträtmalerei. Aus einem Mix aus Acryl, Pastell, Bleistift und Spray entstehen auf unterschiedlichen Bildträgern ausdrucksstarke Frauenporträts mit einer modernen, lebendigen Bildsprache. Ihr künstlerischer Ansatz ist geprägt von Offenheit, Experimentierfreude und dem spannenden Zusammenspiel verschiedener Materialien und Techniken.
Kerstin Katemann zeigt eine sorgfältig kuratierte Auswahl ihrer aktuellen Arbeiten. Die Ausstellung öffnet ein Fenster in jene stillen, oft übersehenen Augenblicke, die Katemann mit feinem Gespür für Atmosphäre und Struktur sichtbar macht. Wer sich auf ihre Bildwelten einlässt, erlebt eine Kunst, die nicht laut sein muss, um nachhaltig zu berühren.
Für Karin Natzkowski-Schwarz liegt die Faszination der Kunst im Spannungsfeld zwischen Zufall und Steuerung, Spontaneität und Ordnungswille. In ihrer Malerei bewegt sie sich bewusst zwischen diesen Polen, trifft schnelle Entscheidungen und arbeitet zügig, um den Moment und das unmittelbare Reagieren im Bild festzuhalten. Der experimentelle Einsatz unterschiedlichster Materialien spielt dabei eine zentrale Rolle.
Betina Reuß zeigt in ihren Arbeiten urbane Szenen, Naturbilder und figurative Motive. In einem mehrstufigen Malprozess entstehen überwiegend expressive Bildwelten, in denen sie Stimmungen und besondere Momente einfängt: das Tosen des Meeres, Fernweh in fremden Gassen oder die Dynamik eines Augenblicks. Ihre Naturbilder zeichnen sich durch erdige, beruhigende Farben sowie lebendige, tief wirkende Texturen aus.
Christa Zenzen präsentiert im Rahmen der Kunst‑ und Designroute 2026 ausgewählte Fotoarbeiten. Ihre Bilder laden dazu ein, besondere Motive, Stimmungen und Details aus einer persönlichen Perspektive zu entdecken. Besucher dürfen sich auf spannende Bildmotive und individuelle fotografische Eindrücke freuen.
Bianca Kuballa setzt sich in ihren Arbeiten mit Ausdruck, Material und Wirkung auseinander und entwickelt farbenfrohe Werke, die Raum für eigene Interpretationen und persönliche Zugänge eröffnen. Ihr künstlerischer Ansatz ist geprägt von Experimentierfreude, Fantasie und einer klaren visuellen Sprache.
Ramona Ötting arbeitet überwiegend mit Acrylfarben in der Technik des Acryl Pouring. Ihre Werke kombiniert sie mit Strukturpaste und hochwertigen Gold-Details, wodurch einzigartige Kompositionen mit besonderer Tiefe und Ausdruckskraft entstehen. Inspiriert von der japanischen Kunst des Kintsugi sowie von Geoden und Natursteinen, entstehen Bilder, die die Schönheit des Unvollkommenen und die Kraft von Veränderung sichtbar machen.
Silke Schindler gestaltet individuellen Schmuck aus Glasperlen. Mit Seedbeads und Glasschliffperlen entstehen detailreiche Schmuckstücke, die Kreativität, handwerkliches Können und Freude an Farbe und Form miteinander verbinden. Jedes Schmuckstück wird mit viel Liebe zum Detail gefertigt und erhält dadurch seinen ganz eigenen Charakter.
Antje Meier verbindet in ihrer Acrylmalerei kräftige Farben, lebendige Strukturen und unterschiedliche Materialien und Techniken. Neben farbenfrohen abstrakten Gemälden entstehen vor allem ausdrucksstarke Tierbilder, die Fantasie und Lebensfreude wecken.
Ulrike Pollmann ist Fotokünstlerin und arbeitet seit mehreren Jahren experimentell mit der Technik des Intentional Camera Movement (ICM). Durch die bewusste Bewegung der Kamera entstehen Bilder, die weniger abbilden als Empfindungen vermitteln. Licht und Farben lösen sich von festen Formen, beginnen zu fließen und verdichten sich zu atmosphärischen Bildwelten
Karin Wegner ist als Künstlerin im Atelier 1952 tätig. Ihre Leidenschaft gehört der intuitiven Malerei, bei der sie ohne Vorgaben von abstrakt bis realistisch experimentiert und mit jedem Pinselstrich neue Ideen entstehen lässt. Sie setzt ihre Kreativität mit verschiedenen Materialien wie Acryl, Aquarell, Pastellkreide, Kohle, Buntstiften und sogar Acryl-Spray um.
Die Neue Galerie Gladbeck öffnet ihre Türen zur Gruppenausstellung unter dem Titel „Why Painting? Memes und digitale Bildkultur in der Malerei“ mit Thomas Baldischwyler, Johannes Bendzulla, Julius Hofmann und Marta Vovk . Vom 28.08. bis 25.10.2026 gibt es dabei einiges zu entdecken. Die Ausstellung eröffnet einen vielschichtigen Blick darauf, wie digitale Bildkultur und analoge Malerei sich gegenseitig herausfordern, bereichern und neu definieren.
Samstag, 19. September 14 – 18 Uhr
Sonntag, 20. September 11 – 18 Uhr