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Nicole Gruschinski

Rente, was nun? Workshop gibt Tipps zur Orientierung

Viele Menschen fällt es schwer sich ins Renterdasein einzufinden.
Ein Workshop gibt Hilfestellung und die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Foto: pasja 1000/Pixabay

Der Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand ist eine Phase, die von widersprüchlichen Gedanken und Emotionen geprägt ist.

Auf der einen Seite steht die Vorfreude: mehr Zeit für sich selbst, für Familie, Freunde und Hobbys; die Aussicht auf eine Lebensphase mit weniger Verpflichtungen und weniger Druck; die Möglichkeit, Neues auszuprobieren oder endlich das zu tun, was man sich schon lange vorgenommen hat. Nicht jedem fällt dieser Übergang leicht. In einem speziellen Workshop kann diese neue Lebensphase aufgearbeitet werden.

Oft tauchen Fragen auf, die viele Menschen in dieser Situation beschäftigen. Wie lebt es sich ohne die vertraute Tagesstruktur? Wie fühlt es sich an, wenn die sozialen Kontakte, die der Beruf ganz selbstverständlich mit sich brachte, plötzlich wegfallen? Was bedeutet es, ohne Bühne auszukommen – weniger sichtbar, weniger wichtig zu sein? Und gelingt es, sich zu lösen, wenn man nicht mehr in gleicher Weise gebraucht wird? Welche Möglichkeiten gibt es, seine im Berufsleben erworbenen Fähigkeiten sinnvoll zu nutzen?

Gemeinsamer Austausch

In dem Workshop sorgt Elisabeth Gieseler für eine Struktur, die Orientierung gibt und zugleich genügend Raum lässt, in sich zu gehen, Ambivalenzen wahrzunehmen, sich mit anderen auszutauschen und einen Blick nach vorn zu wagen. Es geht darum, die eigene Situation zu reflektieren, innere Übergänge bewusst zu machen und die persönliche Rolle in dieser neuen Lebensphase zu klären.

Der Kurs findet am Samstag, 19. September 2026, von 11 bis 17 Uhr im K4, Kirchstraße 4–6 in Gladbeck statt. Bereits ab 10:30 Uhr kann man sich an einem kleinen Stehcafé treffen. Der Kursbeitrag beträgt 15 Euro, eine Ermäßigung ist möglich. Das Angebot ist für Interessierte vor wie nach dem Ende der Berufstätigkeit in Trägerschaft der KEFB Bottrop/Gladbeck in Kooperation mit dem Sozialpastoralen Zentrum K4 in Gladbeck und dem Ruth Cohn Institut für TZI Rheinland/Westfalen.

Eigene Verpflegung ist mitzubringen; Heißgetränke stehen bereit. Wenn das Wetter mitspielt, wird im Garten getagt

Weitere Informationen und die Anmeldung erfolgen unkompliziert telefonisch unter 02041 / 706230 mit der Kursnummer O263501FZ.

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