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Mehr Respekt in Gladbeck

Mehr Respekt in Gladbeck
Foto: Privat - Stadt Gladbeck

Kampagne für mehr Respekt gegenüber dem öffentlichen Dienst auch in Gladbeck

Die neue bundesweite Kampagne des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“ war auch in Gladbeck zu sehen.

Vor dem Neuen Rathaus gab es am Mittwoch, 11. August, eine Informationsveranstaltung mit Plakaten und Flyern. Die Kampagne thematisiert die zunehmende Gewalt gegenüber Beschäftigten im öffentlichen Dienst. „Es bestürzt mich sehr, dass die Zahl der Gewalttaten gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in NRW zugenommen hat. Ich war selbst mit unserem KOD unterwegs und habe gesehen, welchen großartigen Einsatz unsere Kolleginnen und Kollegen täglich für Gladbeck und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger leisten“, sagt Bürgermeisterin Bettina Weist.

Unter anderem beim Kommunalen Ordnungsdienst und im Bürgeramt ist zu spüren, dass sich die Pandemie nach über einem Jahr auf die Stimmung der Bürgerinnen und Bürger auswirkt. „Durch die Länge der Pandemie hat sich eine starke verbale Unzufriedenheit der Bürger breit gemacht“, so Christof Wolthaus vom KOD. Sowohl im direkten Kontakt als auch in Leserbriefen und in den Sozialen Medien wird das Klima schlechter und die Respektlosigkeiten gegenüber denjenigen, die bei der Stadt arbeiten, nehmen zu.

„Der Mensch hinter den Berufen im öffentlichen Dienst wird häufig vergessen“, so Bürgermeisterin Bettina Weist. Das ist das, worauf die Kampagne aufmerksam machen will. Auch wenn es bisher zu keinen Gewaltvorfällen in Gladbeck gekommen ist, sollte man die Situation im Blick behalten. Hans Hampel vom DGB betont, dass es nicht erst alarmierend sei, wenn Pöbeleien und Beleidigungen von Menschen im öffentlichen Dienst drastisch zunehmen. „Solche Ausdrucksweisen, verbale und psychische Gewalt müssen in Zukunft weniger werden.“

Quelle: Pressestelle Stadt Gladbeck

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