"Heimat shoppen" in Gladbeck und der Emscher-Lippe- Region
Jetzt zeichnet sich eine Perspektive ab: Eine private Initiative arbeitet derzeit an der Neugründung des Vereins.
Bürgermeisterin Bettina Weist betont: „Die Tafel war für viele Gladbecker eine wichtige Anlaufstelle. Es ist mir ein großes Anliegen, dass diese Unterstützung in unserer Stadt erhalten bleibt. Daher haben wir als Verwaltung direkt nach Bekanntwerden reagiert: unsere Fachbereiche sind mit zentralen Akteuren in Kontakt getreten und haben zahlreiche Gespräche geführt, außerdem haben wir das Thema kurzfristig auf die Tagesordnung des Sozialausschusses gesetzt, um auch auf der lokalpolitischen Ebene nach Wegen zu suchen.
Deshalb freue ich mich sehr, dass sich nun eine Lösung abzeichnet.“
Auch Sozialdezernent Ralph Kalveram begrüßt die Initiative: „Eine tragfähige Neuorganisation der Tafelarbeit in Gladbeck ist uns sehr wichtig. Derzeit prüfen wir mit unserem Fachwissen auch Immobilien darauf, ob sie sich als Tafel-Standort eignen.“
Seit der Nachricht vom Aus der Tafel haben sich zahlreiche Bürger bei der Stadt gemeldet und ihre Unterstützung angeboten. Für die Gründungsversammlung des neuen Vereins stellt die Stadt Gladbeck das Fritz-Lange-Haus, Friedrichstr. 7, zur Verfügung. Der Saal bietet Platz für rund 100 Personen. Die Versammlung soll am Freitag, 18. September, um 19 Uhr stattfinden.